Mehr als die Hälfte (52%) der Finanzinstitute plant, Steuerdienstleistungen auszulagern, um Kosten einzusparen

Mehr als die Hälfte (52%) der Finanzinstitute plant, Steuerdienstleistungen auszulagern, um Kosten einzusparen

Unternehmen sind der Auffassung, dass nicht differenzierbare Funktionen wie Steuerdienstleistungen oder das Clearing und Settlement inzwischen ausgelagert werden können

London / Genf, 26. September 2016: Eine von SIX Securities Services durchgeführte Studie hat ergeben, dass Finanzinstitute mit zunehmend weniger Kapital wirtschaften müssen. Fast ein Drittel (32%) zieht aus Kostengründen Outsourcing in Betracht. Die unter in- und ausländischen systemrelevanten Banken und Clearingstellen durchgeführte Studie zeigt, dass der durch disruptive Geschäftsmodelle entstehende Wettbewerbsdruck als zweitwichtigster Grund für Auslagerungen gesehen wird.

Mehr als die Hälfte der Befragten (52%) gab an, dass Steuerdienstleistungen die Funktion in ihrem Unternehmen sei, die sich am erfolgreichsten auslagern liesse. An nächster Stelle folgten die Bereiche Clearing und Settlement (jeweils 44%), Abstimmung (34%), Corporate Actions (30%) und Collateral-Management (28%).

Umfrageteilnehmer aus der Schweiz standen einem Outsourcing von Steuerdienstleistungen deutlich positiver gegenüber. 80% von ihnen waren der Auffassung, dass dieser Service inzwischen am besten ausgelagert werden kann; in Grossbritannien waren nur 55% dieser Meinung.

Aus der Recherche ergibt sich, dass «fehlende Differenzierung» als Hauptgrund für die Auswahl auszulagernder Serviceleistungen gesehen wird: 72% gaben ihn als wesentlichen Grund für ihre Entscheidung an, während nur 53% Kosteneinsparungen nannten.

Auch wenn die Finanzinstitute eindeutig bemüht sind, den Kostenanstieg einzudämmen, sind sie vorsichtig, was Outsourcings anbelangt. Ein Fünftel (20%) der Befragten gab an, dass ihnen der Verlust von «Know-how» Sorge bereite. Die gleiche Anzahl (20%) äusserte, dass man langfristige Verträge eingegangen sei. Nur 16% dagegen hatten Bedenken, dass die Integrität vertraulicher Daten Schaden nehmen könnte.

Trotz der durch das neue Umfeld bedingten Vorbehalte ziehen nahezu zwei Drittel (62%) der Befragten neue Produkt- und Plattform-Allianzen in Betracht, während 60% Utility-basierte Modelle prüfen und vorsehen, in digitale Technologien zu investieren.

Hierzu Thomas Zeeb, Division CEO SIX Securities Services: «Dass Finanzinstitute Bedenken hinsichtlich Outsourcings haben und dennoch erkennen, dass diese ein echter Weg sind, Kosten einzusparen und in verschiedenen Bereichen der Wertschöpfungskette effizienter zu werden, ist vielversprechend. Wir sehen in Auslagerungen eine Chance, unseren Kunden einen wirklichen Mehrwert zu bieten und ihre Geschäftsergebnisse aktiv zu verbessern. Dies erklärt auch unsere Fokussierung auf die Entwicklung neuer Dienstleistungen, die die Probleme von Kunden verringern sollen, sowie unsere unlängst angekündigte Allianz mit Clearstream.»

«Mich freut es, zu sehen, dass die gesamte Branche unsere Auffassung teilt, dass durch Outsourcing Partnerschaften entstehen können, die es unseren Kunden ermöglichen, noch stärker von den Vorteilen sich ergänzender Kompetenzen zu profitieren.»


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